Posts mit dem Label Gewalt an Frauen Südamerika werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Gewalt an Frauen Südamerika werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Heiratsvermittlung Teil3- Warum eine Dominikanerin?


Warum eine Heiratsvermittlung in der Dominikanischen Republik?



Die Dominikianische Republik, zählt mit Abstand zu den beliebtesten Urlaubszielen der Europäer, Amerikaner und nun auch der asiatischen Staaten wie zum Beispiel China. Die Dominikanische Republik, liegt im zentralen Herzen der Karibik. Wer auch immer hier landet, der braucht sich um das Wetter und die Sonne keine Sorgen zu machen. Das karibische Traumland geizt weder mit schönen Traumstränden noch mit seinen atemberaubenden Traumfrauen. Jedoch wieso gerade eine Frau aus der Dominikanischen Republik?

Heiratsvermittlung für Singles- Heiraten in der Dominikanischen Republik
Das Millionen von einsamen Singles von einer Frau aus der Karibik- einer Latina träumen, benötigt an dieser Stelle wohl keine nähere Erläuterung. Wunderschön sind sie, die Dominikanerinnen. Exotisch, einfühlend und ein immer lächelndes Gemüt sagt man ihnen nach. Dominikanerinnen  lieben die Familie überalles und sind bereit für eine gemeinsame Zukunft, mit einem lieben Mann beinah alles aufzugeben und  hinter sich zu lassen- sich völlig hinzugeben. Die Dominikanische Republik beherbergt eine große Anzahl einsamer single Frauen, welche sich losgesagt haben; von der dominikanischen Männerwelt. Denn klassische Männer in der Dominikanischen Republik sind meist nicht treu- haben 3-4 Frauen nebenher. Auch kennen es Männer aus der Dominikanischen Republik nicht, einer geregelten Arbeit nach zu gehen, haben wenig Bildung und einzig allein- so scheint es; weibliche Neueroberungen sind sind Sinnbild, Antrieb und Motivation eines dieser landestypischen Zeitgenossen. Zudem gelten Dominikanische Männer nicht als zimperlich, wenn es darum geht Konflikte dem weiblichen Geschlecht gegenüber mit Gewalt zu lösen. Besonders in Mittel-und Südamerika ist die Gewalt an Frauen zu einem der größten gesellschaftlichen Problemen mutiert. Feminizide gehören bereits schon jetzt zum normalen Alltag dazu. So bleiben viele Dominikanerinnen im Inland lieber wohl behütet  bei der Familie. Und fristen ihr Dasein allein, ganz ohne Partner. Einige Frauen aus der Karibik, entscheiden sich früher oder später den Service einer Heiratsvermittlung in Anspruch zu nehmen. Von Freunden und Bekannten haben sie erfahren, das Männer aus Amerika oder Europa, großen Wert auf den familiären Zusammenhalt und Treue legen. Die Frauen gut behandeln und ein gemeinsames Leben in Harmonie anstreben. So kommt es, das jährlich Hunderte einsame Männer aus aller Herrenländer in die Dominikanische Republik reisen, um ihr Herzblatt kennenzulernen. Partnervermittler sind sich einig, einsame Männer aus Europa, welche den Schritt gewagt hatten, eigens für eine Dominikanische Frau, im Rahmen eines Partnervermittlungsprogrammes die Dominikanische Republik zu besuchen, standen am Beginn einer unvergesslich schönen Zeit. Die Einfachheit, die Partnerin oder den Partner mit dem Engagement einer Agentur für Partner kennenzulernen ist wohl der größte Pluspunkt, der für den Service einer Heiratsvermittlung spricht. Denn in der Regel ist es so, dass während des gesamten Aufenthalts, die Agenturen, dem neuen Pärchen mit Rat & Tat zur Seite stehen- und das solange, wie eben nötig. Bis die Dominikanerin ihre Eroberung, in ihre Welt entführt. Denn die Liebe haben beide nun für sich entdeckt- nun soll die Heimat in der Karibik entdeckt werden.. undzwar gemeinsam. Weiter lesen..





Der Dominikanische Mann- Macho, Gewalt und Chicas



Ist der Dominikanische Mann nichts weiter als ein fauler Macho mit viel Gewaltpotential?



Die deutschen Medien, haben dieses Thema bereits für sich entdeckt. Jedes Jahr fliegen Deutsche Frauen- ob in Partnerschaft lebend oder Single- in die Dominikanische Republik. Ziel: Dominikanischer Mann. Abenteuer pur. Nicht selten wird dies auch vermeintlich mehr als nur ein Flirt und für nicht wenigen Frauen, zu einem finanziellem Verhängnis. Jedes Jahr fließen mehrere Millionen Euro aus Europa und Amerika in das kleine Land in der Karibik. Gelder, welche heimische Frauen ihrer dominikanischen großen Liebe zu kommen lassen. Jedoch steckt dahinter System. Ein System, welches die Frauen aus der Dominikanischen Republik keinesfalls bereit sind mit zu spielen. Dominikanerinnen also klüger wie heimische Frauen? Sicher ist eines; der Dominikanische Mann hat mindestens 4 Frauen gleichzeitig. Sonst- so denkt er,  findet er in einer Männergeprägten Domäne keinen halt. Anerkennung ist in der Dominikanischen Republik das wichtigste. Ist der Dominikaner also nichts mehr wie ein gewalttätiger Macho?

(c)Schweizer Fernsehen: Bericht / "Erwischt!"
Die Antwort auf diese Frage wird wohl in der Regel eine Frau aus der Dominikanischen Republik am besten zu beantworten wissen. Als Machos werden Dominikanische Männer hier Zulande beschrieben. Ein Mann eben für ein schnelles Treffen, für eine schnelle heiße Nummer. Genau das, was eine Frau wohl reizt! Jedenfalls hier Zulande. In Deutschland schreien Frauen förmlich nach so einem (nicht langweiligen) süd-ländischen Machotypen. Nach Latinos. Das schnelle, prickelnde Abenteuer. Viele Deustche Frauen wollen eben manchmal auch ein "Mann" sein. Wollen auch Triebe haben dürfen, auch dann wenn diese sich in ein berechenbares Unglück stürzen. Aber warum auch nicht? Die emanzipative Gesellschaft in Deutschland lebt ihnen jedenfalls genau das vor. Es ist hier in Deutschland scheinbar "In" ab und an  ein "böses Mädchen" zu sein. Das können Sie sich nur schwer vorstellen? Schlafen sie ruhig weiter, während immer mehr Dominikanische Traumstrände gesäumt sind mit deutschen (Ehe)Frauen mit ihren Dominikanischen Macho-Männern. Erst ein Geheimtipp- nun schon lange kein Geheimmiss mehr. Für den Dominikaner ist das egal- Hauptsache Abenteuer, Monetas -schnell und problemlos muss es sein. Viel Reden muss man nicht, der Dumminikaner redet mit seiner Hüfte. Sogar unseriöse Dominikanische Partnervermittlungen machen daraus ein Geschäft; Auf der Startseite und in Seiten-Eigener-Blogs wird zwar präferiert was hier auch steht: Der Dominikanische Mann sei ein Macho  und die Dominikanerinnen welche auf diesen Partnervermittlungsseiten referenziert werden suchen einen treuen Mann (was ja im Prinzip auch stimmt). Doch sieht man etwas genauer hin, findet der eine oder andere meist Seitenlinks im Menü direkt daneben:: Galerie Dominikanische Männer. Also wie jetzt? Dominikanischer Mann Gut oder Schlecht?! Wenn dafür Rund 2.000 Euro von einer Deutschen Frau zu kassieren ist. Dann kann der Dominikanische Mann eine oder zwei Unterseiten weiter, ganz schnell auch ein guter Mann sein- wer´s glaubt.. Ihren Spass hat die Frau alle mal. Erlebnisqualität in der Karibik. Ironie off.



Gewalt an Frauen in der Dominikanischen Republik


Feminizid - Südamerika & die Frauenmorde



Sicher hat dies der eine oder andere schon zig fach in den Nachrichten vernommen. Feminizide in Lateinamerika. Feminizid in Verbindung mit Partnervermittlungen Südamerika, wird in  unseren deutschen Media-Kanälen nicht selten ausgeklammert. Da zum Beispiel RTL, BILD & Co. beide Themen nur ungern in ein gemeinsamen Artikel verfassen, der Volksmund braucht  Mord, Totschlag und Skandale.

Wenn eine Dominikanerin den Fehler Dominikaner (Macho!) plus Familie ist gleich keine Zukunft, bemerkt, möchte sie logischerweise diese Beziehung nicht mehr weiterführen wollen. Jedoch ist die Trennung einer Frau, von einem Macho Mann, absolut nicht akzeptabel, für sein Ego. Die meisten Dominikaner geraten dabei völlig Außerkontrolle. Residenten in der Domrep sagen oft: "Ein Dominikaner schießt erstmal und denkt dann darüber nach." Selbst, wenn die beiden dann getrennt sind, versucht der Ego-Macho-Dominikaner, sie zurück zu gewinnen. Um seine Kränkung zu heilen. Die Frau an sich, ist dabei nicht wichtig, denn Dominikaner haben viele Frauen, gleichzeitig. Vielmehr kann es ein Dominikaner nicht verarbeiten, von seiner Freundin oder Frau verlassen worden zu sein.

Die traurige Konsequenz: Dominikanerin bleibt standhaft, möchte gern Ihr Leben lieber allein (evtl.mit Kindern) führen. Denn Stark genug dafür sind Dominikanerinnen, gleich in 3 Rollen zu schlüpfen:
  1. Die perfekte Haushälterin
  2. Eine gute Mutter sein
  3. Mit vollem Einsatz und Erfolg im Berufsleben
Einfach nur eine gute Mutter sein: Naive Dominikanerinnen ?
Die Familie hilft meist tatkräftig mit. Während der Arbeit, kommen die Kinder zur Oma oder zur Prima (Cousine). Die Frau hat Ihr Leben nun wieder im Griff.-Auch ohne Macho. Doch dieser ist verletzt und voller Schande! Bleibt die oft versuchte "Wiederversöhnung" oder "Rückeroberung" aber erfolglos, gibt es nicht zu selten: Mord. Nicht selten stirbt dann die ganze Familie. Was natürlich in Deutschland ab und an ebenfalls vorkommt. Jedoch in Südamerika tägliche Schatten wirft. Meistens bringt sich der Mann, nach der Ermordung von Frau und wenn vorhanden, auch Kind selbst um.




Auszüge aus einer Tageszeitung in Lavega:


  • "..Am Sonntag Abend wird eine 22jährige Dominikanerin in La Vega mit Benzin übergossen und stirbt. Der verstoßene Freund wird gefasst." 
  • "..Am Montag stirbt eine Frau in La Vega, eine weitere in Santo Domingo. Beide wurden von Ex-Partnern erschossen die sich danach ebenfalls töteten." 
  • "..Am Dienstag kam ein Mann mal wieder zu spät Heim, stark angetrunken dazu. Die Frau hatte etwas gesagt – und wurde erwürgt. Die Woche zuvor brannte ein Haus. Der Mann löschte gleich die ganze Familie aus. Er verbarrikadierte das Haus, goss Benzin aus und so verbrannten in den Flammen Frau, 2 Kinder und er selbst." 




 Dominikanische Frauen: Was für ein Mann wünscht sich eine Dominikanerin ?



Achtet man einmal auf Auszüge bei Anbietern von Partnervermittlungsseiten oder ähnlichem. Findet der aufmerksame Leser, folgende Passagen zu den Aussagen der Frauen:

Demo gegen Gewalt an Frauen aus der Dominikanischen Republik
Ich suche einen Mann der mich respektiert, ich suche einen Mann der Treu sein kann, mein größter Wunsch ein Mann, der mich wirklich liebt und nur mich oder ich suche einen Mann bei dem ich eine Frau sein darf usw. alles nur leere Worte? Vielleicht. Aber Latinas bzw. Frauen aus der Dominikanischen Republik und Karibik suchen keinen Macho-Clown sondern einen Mann, an ihrer Seite. Bevor man nun eine  Vorgekaute Meinung a la BILD oder RTL annimmt und nachplappert was irgendjemand von irgendjemandem gehört hat, wissen Sie nun. Es gibt immer zwei paar Stiefel. Vergessen Sie nicht: Eine Dominikanerin möchte sich NUR in das gemachte Nest setzen! (Ironie off)


Weitere Themen zum Thema: Gewalt an Dominikanischen Frauen..

Nationaler Notstand Teil 2 - Dominikanische Gesetze zum Schutz vor dominikanischen Männern; noch aus dem Mittelalter!


Unvorstellbar: Dominikanische Gesetze wie aus dem Mittelater 



  • Opfer heiraten bringt Straffreiheit!  

Neue Hotels "Ja!" - Zeitgemäße Gesetze für Latinas "Nein!"
Unglaublich jedoch traurige Wahrheit. Das die Dinge in der Dominikanischen Republik etwas anders sind als im heimischen Deutschland ist nichts Neues und verwundert lediglich ein paar Neuinteressierte. In der Karibik wohnende, europäische Auswanderer zucken bei vielen unglaublichen Sachen nicht einmal mehr mit den Wimpern. Doch an einige Tatsachen kann sich unser Frei-Denkendes europäisches Gemüt einfach nicht gewöhnen. Wie zum Beispiel die Dominikanische Gesetzelage. Es scheint als hätte die Dominikanische Justiz, das Individuum "Frau" als solches, aus den Rechtsprechungen in sämtlichen Paragraphen, gänzlich ausgeklammert.

Die Vorsitzende des Zentrums für Genderstudien INTEC und Beraterin für die Kommission zu Genderfragen in der dominikanischen Abgeordnetenkammer, Desiree del Rosario, fordert zudem einen grundlegenden Wandel des Geschlechterbildes: „Es ist nicht von Vorteil, als Opfer angesehen zu werden. Stattdessen müssen wir als rechtliche Subjekte angesehen werden. Außerdem sei es notwendig, dass nun endlich Feminizide auch strafrechtlich  als spezielle Form der Gewalt gegen Frauen geahndet würden. Dagegen gebe es jedoch noch viele politische und Straf-und Zivilrechtliche Widerstände, so die Ärztin.

Während in den lateinamerikanischen Staaten wie: Mexiko, Costa Rica, Guatemala, Chile, El Salvador, Peru und jüngst auch Nicaragua Feminizide eine eigene Kategorie im Strafrecht erhalten haben, ist dies in der Dominikanischen Republik, in der rund 10,5 Mio. Menschen leben, nicht der Fall. Dort war es zumindest bis zum Herbst letzten Jahres noch möglich, dass die Anklage gegen einen Gewalttäter wieder fallengelassen wird, wenn dieser anbietet, sein Opfer zu ehelichen.



  • Zwei Tote Dominikanerinnen binnen zwei Tagen


     

Nach einem von Comcosur zitierten Bericht des „Aktiven Zivilgesellschaftlichen Observatoriums für Frauenfragen“ in der Dominikanischen Republik waren..
  • ..Gewalt und Feminizide im ersten Halbjahr die häufigste Todesursache bei Frauen gewesen. 
Das Autorenteam hatte die 98, von der Staatsanwaltschaft, für das erste Halbjahr bekannt gegebenen Morde in eine zeitliche Dimension umgerechnet. Erschreckende Wahrheit- Sie kamen zu dem Ergebnis: das jede 44,6 Std. eine Frau in der Dominikanischen Republik via einen Feminizid durch einen Dominikanischen (Ehe) Mann stirbt. Das sind zwei Tote in weniger als zwei Tagen. 



Am Tatort: Mord an Dominikanischer Frau



  Statistik: Frauenmorde durch dominikanische Männer


  • Tatorte: In etwa 60 Prozent der Morde ereignen sich im Haus der Dominikanerin nur 20 Prozent der Delikte werden in der Öffentlichkeit verübt. 
  • Art der Tötung: Fast 38 Prozent der Frauen kamen durch Stichwaffen ums Leben, fast 36 Prozent durch Schusswaffen. Rund 14 Prozent der Opfer wurden erwürgt. 
  • Täter/Motiv: Die Täter waren häufig die eigenen  Partner oder Ehemänner der Frauen (36 Prozent) oder deren Ex-Partner (21 Prozent).




Zukunftsaussichten für Dominikanerinnen?


Der erste Schritt ist erreicht. Das Thema Feminizid in der Dom.Rep. liegt nun endlich auf dem Tisch, niemand kann mehr wegschauen. Bei der aktuellen Studienpräsentation, forderten die Autorinnen möglichst schnelle, politische Eingriffe gegen die in den letzten Jahren immer stärker zunehmende Gewalt gegen Dominikanerinnen. Gefordert wurde unteranderem:
  1. Prävention, Opferschutz geschädigten Dominikanerinnen
  2. Strafrechtliche Verfolgungen und Verurteilung durch die Ausführende Gewalt in der Domrep
  3. Hohe Strafen - zur Abschreckung der Dominikanischen Gewalttäter
„Wir stehen vor einem echten nationalen Notstand- für den eine Lösung des Problems nicht weiter hinausgeschoben werden kann!“, mahnt das Observatorium.


Redaktion; Andreas




Leser empfehlen auch:




Nationaler Notstand Teil 1 - Dominikanische Frauen kämpfen gegen das System in der Dominikanischen Republik



Feminizid - Dominikanerinnen im unendliche Kampf gegen die Gewalt an Frauen im Inland



„Wir stehen vor einem echten nationalen Notstand“

Massen Proteste am Parlament - Dominikanische Rep.
Mahnt das Observatorium für die Angelegenheiten von Frauen in der Dominikanischen Republik. Der Grund ist klar; in diesem Jahr hat es schon bis Ende Juli unglaubliche Schicksale mit insgesamt (offiziell) 115 Feminizide gegeben. Jüngst demonstrierten im Monat Juli´12 hunderte von Dominikanerinnen- darunter auch viele Opfer und Familienmitglieder von ermordeten dominikanischen Frauen, direkt vor dem Parlament in Santo Domingo, gegen die anwachsenden Zahlen von tödlicher und zum Teil stark sexualvisierter Gewalt auf der kleinen Karibikinsel. Gegenstand der Demonstration war unter anderem: bessere Aufklärungen bei Gewalt-, Vergewaltigungs-und Morddelikten an Frauen. Desweiteren richtete sich der Protest auch gegen die im Inland herrschende Korruption, bei Mordaufklährungen- zeitgleich wurde durch die Frauen  härtere Bestrafungen und längere Inhaftierungszeiten verlangt.

  • Bis zu 40 Jahre Gefängnishaft gefordert!

Bettina Hoyer / Blickpunkt Lateinamerika Zitat:

"Die zwei jüngsten Fälle wurden am 30. Juli bekannt. 
  • Der erste Fall - Laut Polizeisprecher Máximo Báez habe ein Sergeant der Armee in Santo Domingo Este seine Frau mit Faustschlägen zu Tode geprügelt und anschließend versucht, sich selbst zu vergiften. Der Mann überlebte jedoch. 
  • Der zweite Fall - ereignete sich im zentralen Süden der Dominikanischen Republik in der Provinz San José de Ocoa. Dort stach ein Mann seine Geliebte tot und erhängte sich anschließend.


Gewalt & Mord an Dominikanerinnen hat extrem zugenommen
Bereits letzten Oktober hatte der Abgeordnete Félix Bautista einen Vorschlag ins Parlament eingebracht, der eine Änderung des Strafrechts für Feminizide vorsieht – seit Donnerstag der vergangenen Woche wird der Vorschlag nun im Senat diskutiert. Präsident Leonel Fernández sprach sich zudem für eine Revision von Präventivmaßnahmen zum Schutz der Frauen aus.

Bis zu 40 Jahre Haft für einen Feminizid sieht der Vorschlag von Bautista vor. Der Senator hatte im vergangenem Jahr, gegenüber der Agentur Semlac geäußert: 
 „Ein Feminizid - beendet nicht nur das Leben einer Frau. Mit ihr sterben eine Mutter, eine Tochter, eine Schwester“ ..  weiterlesen Teil2..



Frauenhandel in der Dominikanischen Republik


Seriöse Partneragenturen im Kampf gegen den Frauenhandel in der Dominikanischen Republik


Frauenhandel Domrep- Die Opfer sind die Frauen
Kritiker von globalen Partneragenturen sind sich einig; Partnervermittlung und Frauenhandel ist gleichzusetzen. Leidtragend sind oft Frauen und Männer welche sich durch letztgenannte Imagesetzung vielleicht nie begegnen werden. Denn kritische Stimmen gibt es auch auf der anderen Seite des Vermittlungsareals. Auch in der Dominikanischen Republik kommen negative Meinungen über Europäer (Gringos) mehr und mehr zum Vorschein. Denn nicht wenige Dominikanerinnen wurden schon durch Traumversprechen einer liebevollen Ehe, unmittelbar nach einem netten Kennenlernen in der Dominikanischen Republik, ins weit entfernte Europa gelockt und dann zur Prostitution gezwungen.
  • Die wenigsten Schicksale kommen ans Tageslicht. 
Die Dunkelziffer der Zwangsprostitution in Deutschland ist hoch und wird wohl nie vollständig aufgedeckt werden. Deshalb entscheiden sich immer mehr Frauen in der Domrep für den Service einer Partnervermittlung, vorzugsweise mit binaturalen Wurzeln des Vermittlerteams und positiven Referenzen. Dennoch, ein bisschen Vorsicht und Scheu ist immer dabei: "Ob der Mann aus weiter Ferne, es auch wirklich gut mit mir meint?"



  • Ein Frauenschicksal ist auf Solwodi beschrieben und soll an dieser Stelle nicht vorenthalten werden:


Carmen - ein Frauenschicksal aus der Dominikanischen Republik

Carmen (34), geboren in der Dominikanischen Republik. Sie lebte mit ihrer Mutter und ihren beiden jüngeren Schwestern in einem kleinen Dorf in der Nähe von Santo Domingo. Ihr Vater starb früh bei einem Autounfall. Carmen besuchte acht Jahre die Volksschule, machte aber keine Berufsausbildung. Der Vater ihrer beiden Kinder verließ sie, als der Sohn zwei Jahre und die Tochter acht Monate alt waren. Carmen war 19 Jahre und begann in einer Kleiderfabrik zu arbeiten, während ihre Mutter die beiden Kinder versorgte. Neun Jahre arbeitete sie als Näherin. Dann ging die Firma in Konkurs und Carmen wurde arbeitslos. Ein paar Monate versuchte sie mit Gelegenheitsjobs den Lebensunterhalt zu verdienen. Eine Freundin nahm sie schließlich in ein Touristenzentrum in der Nähe der Hauptstadt mit, wo Carmen in einer der vielen Gaststätten als Kellnerin arbeitete. Da sie nur sehr wenig verdiente und das Geld nicht für die ganze Familie reichte, verdiente sie sich als Prostituierte zusätzlich Geld.


  • Ein interessantes Angebot für eine Frau aus der Dominikanischen Republik

Eines Tages sprachen sie in einem Park vier deutsche Männer an. Einer der Männer, Karl, interessierte sich sehr für Carmen. Er war sehr nett zu ihr. Er besuchte mit ihr ihre Familie und machte großzügige Geschenke. Carmen, ihre Mutter und ihre Kinder hatten das Gefühl, endlich wieder wie normale Menschen zu leben. Leider konnte sich Carmen mit Karl nur über den "Dolmetscher" Jörg verständigen.

Nach zwei Wochen machte Karl ihr das Angebot mit nach Deutschland zu kommen. Sie könnte dort als Küchenhilfe in einem Hotel arbeiten und an die 1000 Euro im Monat verdienen. Allerdings wäre dies viel einfacher, wenn sie mit einem Deutschen verheiratet wäre. Da er das leider nicht könnte, schlug er einen seiner Reisekollegen, Michael, vor. Carmen dachte an ihre Kinder und weil sie Karl sehr sympathisch und vertrauenswürdig fand, willigte sie ein. Innerhalb von fünf Tagen wurde geheiratet. Carmen musste bei der deutschen Botschaft ein Visum zum Zwecke der Familienzusammenführung beantragen. Karl rief mit Hilfe von Jörg regelmäßig bei Carmen an und schickte auch Geld für sie und ihre Kinder. Ein halbes Jahr später bekam sie das Visum und flog nach Deutschland.

  • Böses Erwachen in Deutschland
Karl holte sie am Flughafen ab und brachte sie zuerst in der Wohnung seiner Mutter unter. Carmen fühlte sich sehr einsam. Karl wohnte woanders, aber er war sehr nett zu ihr.

Zwei Wochen später brachte er sie in seine Wohnung, die noch nicht fertig renoviert war. Karl setzte sie bald in Kenntnis, dass dies ein Bordell würde und sie für ihn als Prostituierte arbeiten müsste. Carmen wollte das nicht, dafür war sie nicht nach Deutschland gekommen. Er vergewaltigte sie und sie musste für ihn arbeiten. Das verdiente Geld musste sie an ihn abgeben. Er bestimmte die Arbeitszeiten und die Preise. Sie bekam nur ein bisschen Geld für ihren persönlichen Unterhalt. Außerdem überwies Karl jeden Monat 250 Euro an die Mutter von Carmen. Carmen hielt die Situation nur aus, weil sie an ihre Kinder und ihre Mutter dachte. Wenn sie mit ihrer Mutter telefonierte, erzählte sie ihr nicht, unter welchen Bedingungen sie das Geld verdiente. Die Situation wurde für sie immer schlimmer. Sie protestierte immer mehr, was ihr Vergewaltigungen und Schläge von Karl einbrachte. Einmal versuchte sie zu fliehen, aber ein Bekannter von Karl traf sie auf der Straße und brachte sie zurück mit der Bemerkung: "Karl bringt dich um, wenn du abhaust."
Carmen machte weiter, insgesamt neun Monate lang. Sie bekam heftige Unterleibsschmerzen, aber Karl weigerte sich, sie zum Arzt zu bringen. Schließlich erzählte sie ihrer Mutter doch am Telefon, in welcher Situation sie sich tatsächlich befand. Diese unterstützte sie in ihrem Vorhaben noch einmal wegzulaufen. Doch so einfach war das nicht. Carmen war entweder bei der Mutter von Karl oder wurde von anderen Frauen im Bordell kontrolliert. Wenn sie alleine war, wurde die Tür abgeschlossen. Das Bordell lag sehr abgelegen. Carmen hatte bemerkt, dass in der Nähe eine Autobahn war.

  • Die Flucht
Als sie sich eines Nachmittags unbeobachtet fühlte, nahm sie ihren Pass. Sie lief zur Autobahn und versuchte Autos anzuhalten. Die Polizei nahm Carmen mit. Mit ihren wenigen Deutschkenntnissen und unter Tränen versuchte sie den Beamten ihre Situation zu erklären. Diese verstanden nicht genau was passiert war, merkten aber, in welchem Zustand Carmen sich befand und brachten sie in einem Frauenhaus unter. Am nächsten Tag wurde Carmen von den inzwischen eingeschalteten Kripobeamten mit Hilfe eines Dolmetschers vernommen. Sie erzählte ihre ganze Geschichte. Die Beamten brachten ihr viel Verständnis entgegen und entschieden, dass sie die Vernehmung auf mehrere Tage verteilen würden, weil es für Carmen zu anstrengend war.
Gleichzeitig nahmen sie Kontakt zu SOLWODI auf, damit Carmen bei uns untergebracht und betreut werden konnte. Sie besuchte sechs Monate einen Deutschsprachkurs. Nach neun Monaten fand die Gerichtsverhandlung gegen Karl statt und einige Wochen später wurde die Scheinehe mit Michael aufgehoben, den sie während ihres Aufenthaltes in Deutschland nur zweimal kurz für Behördengänge gesehen hatte.
Inzwischen ist Carmen zu ihrer Mutter und ihren Kindern in ihre Heimat zurückgekehrt. Karl wurde zu einer Bewährungsstrafe und Schmerzensgeldzahlungen an Carmen verurteilt.

   

Quelle:  Solwodi
Geschrieben von: Sr. Anna Mayrhofer